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Dachdämmung

Dachdämmung in Stuttgart – was unter der Verkleidung passieren muss, damit sie hält

Eine Dämmung wirkt so gut, wie sie eingebaut ist. Welcher Dämmstoff zwischen den Sparren liegt, ist dabei die kleinere Frage. Wichtiger ist die luftdichte Ebene darunter und das, was an den Rändern und um jedes Kabel herum daraus wird.

Ihre Vorteile

Was Sie konkret davon haben.

  • Dämmung, luftdichte Ebene und Anschlüsse führen wir selbst aus, ohne Subunternehmer
  • Sie erfahren vor der Zusage, wie viel Kopfhöhe der neue Aufbau im Raum kostet
  • Bei der Handwerkskammer Region Stuttgart auch als Zimmerer eingetragen – Sparren aufdoppeln gehört dazu
  • 5 Jahre auf die Verarbeitung, bis zu 30 Jahre auf das Material
  • Geht es um eine Förderung, übernimmt ein Energie-Effizienz-Experte Planung und Bestätigung; wir arbeiten ihm zu

Typische Dauer

3–8 Werktage

Garantie

5 J. Arbeit · bis 30 J. Material

Eingetragen

HwK Region Stuttgart

Verwendete Materialien

  • Mineralwolle als Klemmfilz oder Platte
  • Holzfaserdämmplatten
  • PUR/PIR-Hartschaum als Platte
  • Dampfbremsbahn mit Klebeband und Manschetten für die Durchdringungen
  • Lattung für die Installationsebene vor der Bahn
So läuft es ab

Vier Schritte zum fertigen Projekt.

  1. 01

    Aufmaß im Dachgeschoss

    Wir messen die Sparren auf und sehen an einer geöffneten Ecke nach, was drinliegt. Dazu die Frage, was aus dem Raum werden soll.

  2. 02

    Angebot

    Sie bekommen den Aufbau schriftlich, mit Dämmstoff und Zeitrahmen. Und mit dem, was am Bestand bleiben kann.

  3. 03

    Vorbereitung

    Räumen, abdecken, Material bestellen. Ob es innen einen Bock braucht oder außen ein Gerüst, sehen wir vor Ort.

  4. 04

    Einbau und Übergabe

    Die Dämmung kommt ins Sparrenfeld, davor die Bahn; jede Durchdringung wird einzeln dicht gemacht. Bevor die Verkleidung zugeht, gehen wir die Anschlüsse mit Ihnen ab.

Von außen oder von innen – die Entscheidung fällt am Haus

Liegt oben eine Deckung, die noch etliche Jahre hält, spricht wenig dafür, sie für die Dämmung herunterzunehmen. Ist die Eindeckung ohnehin fällig, stellt sich die Frage anders herum. Dazu kommt, wer im Haus wohnt. Wird von außen gearbeitet, bleibt der Raum unten benutzbar, die Verkleidung hängt weiter und niemand muss ausziehen. Von innen ist das betroffene Zimmer mehrere Tage lang Baustelle. In einem Gästezimmer fällt das kaum auf. Wo aber jeden Abend gekocht und geschlafen wird, merkt es die ganze Familie; was das für den Alltag bedeutet, steht weiter unten bei den Fragen. Welche Aufbauten es überhaupt gibt und worin sie sich unterscheiden, finden Sie im Ratgeber Dachdämmung: Arten, Kosten & was sie wirklich bringt.

Die luftdichte Ebene

Hier scheitern die meisten Dämmungen, und der fertigen Verkleidung sieht man davon nichts an. Gemeint ist die Dampfbremse: eine Bahn auf der Raumseite der Dämmung, die Luft anhält und trotzdem etwas Feuchte durchlässt, damit der Aufbau nach innen abtrocknen kann. Eine Dampfsperre lässt gar nichts durch und gehört nur in Sonderfälle. Warme Zimmerluft ist feucht. Findet sie eine offene Fuge, zieht sie in den Aufbau, und weiter oben, wo es kalt ist, wird daraus Wasser. Deshalb kleben wir die Stöße der Bahn, fassen den Rand an Giebelwand und Traufe mit Kleber oder Anpressleiste, und um jedes Kabel und jeden durchgehenden Balken setzen wir eine Manschette. Böse wird es hinter einer Steckdose. Wer die Dose in die Verkleidung setzt und dabei die Bahn aufschneidet, hat ein Loch mitten in der Fläche, das später niemand mehr findet. Wo Dosen hin sollen, gehört eine Lattung als Installationsebene davor. Wie derselbe Anschluss rund um ein eingebautes Fenster aussieht, lesen Sie unter Dachfenster.

Wo eine Dämmung kalt bleibt

Kalt wird es fast nie mitten im Sparrenfeld, sondern an den Rändern. An der Traufe wird der Sparren flacher, und es wird eng: Ist das Dach belüftet, muss zwischen Dämmung und Unterdeckung ein Spalt frei bleiben. Liegt oben eine diffusionsoffene Bahn, darf das Feld dagegen voll ausgedämmt werden. Endet die Dämmung trotzdem zu früh, spürt man das im Winter als kalten Streifen unten an der Schräge. Am Ortgang stößt der Aufbau gegen die Giebelwand, und genau da hört bei vielen Dächern die Bahn einfach auf. An Gaubenwangen wird es regelmäßig knapp: außen schmal, innen soll trotzdem Dämmung rein, und die Ecke zwischen Wange und Dachfläche erreicht man schlecht. Dazu die Kehlbalken, wo die Ebene von der Schräge in die Decke wechselt, und die Laibung um jedes Dachfenster. Hier entscheidet sich, ob die Dämmung nach ein paar Wintern noch tut, was sie soll. Wie die Deckung darüber aufgebaut ist, lesen Sie auf der Seite Dachziegel & Eindeckung.

Wenn die Sparren zu niedrig sind

Ein Dachstuhl aus den fünfziger Jahren musste tragen, mehr nicht. Entsprechend flach fallen die Sparren aus, und zwischen sie geht heute weniger Dämmung, als sinnvoll wäre. Von oben lassen sie sich aufdoppeln; dafür muss die Deckung herunter, und die Dachfläche wächst nach außen, was First, Ortgang und den Anschluss ans Nachbardach mitverschiebt. Von innen kommt eine zweite Lage quer unter die Sparren. Die kostet Höhe, und unter einer knappen Schräge merkt man das sofort. Wo der Kniestock von Haus aus niedrig ist, müssen Sie sich entscheiden: mehr Dämmung oder mehr Kopf. Wir rechnen Ihnen beides durch, bevor die Verkleidung bestellt wird. Was sich bei offener Deckung sonst noch mitnehmen lässt, steht unter Dachsanierung.

Dachdämmung im Großraum Stuttgart

Gedämmt wird bei uns fast immer im Bestand. Wir arbeiten in den Stuttgarter Bezirken, dazu im Remstal, auf den Fildern und um Ludwigsburg herum. Besonders häufig treffen wir auf Dachgeschosse, die vor Jahrzehnten in Eigenleistung ausgebaut wurden. Dämmstoff liegt drin, meist zu wenig, und eine Bahn fehlt entweder ganz oder ist lose eingelegt und an den Rändern offen. Wer in so einem Raum nachrüsten will, kommt um das Abnehmen der Verkleidung nicht herum; von außen bliebe die undichte Ebene darunter genau so, wie sie ist. Für den ersten Blick berechnen wir nichts, und einen Termin bekommen Sie meist innerhalb von zwei Tagen. Rufen Sie an unter 0711 997 498 19, oder schreiben Sie uns, was bei Ihnen unter der Verkleidung liegt – über das Kontaktformular.

FAQ Dachdämmung

Häufige Fragen zu Dachdämmung.

Im Haus ja, im betroffenen Raum nicht. Wir gehen zimmerweise vor: Wo die Verkleidung ab ist, wird gedämmt, angeschlossen und wieder geschlossen, dann kommt das nächste Zimmer dran. Möbel müssen aus dem Weg, an die Schräge kommt sonst niemand heran; Schweres rücken wir mit Ihnen in die Mitte und decken es ab. Staub gibt es trotzdem, vor allem beim Herausnehmen der alten Verkleidung. Heikel wird es bei Bad oder Küche unterm Dach, weil dort Leitungen in der Schräge liegen. Welches Zimmer wann an die Reihe kommt, legen wir vorher mit Ihnen fest.

Alles drei gehört auf die warme Seite der Bahn. Für die Lattung davor geht ein Stück Raumhöhe drauf, dafür rührt später niemand die Dichtung an. Kabel, die trotzdem von hinten durchkommen, brauchen an jeder Durchdringung eine Manschette oder ein Dichtband. Einbauleuchten sind der ungünstigere Fall: Sie sitzen in einem Loch in der Verkleidung, verdrängen dort Dämmstoff und wollen Abstand zu brennbarem Material. Wer sie nachträglich in eine fertige Schräge setzt, trifft irgendwann die Bahn. Die Elektroarbeit selbst macht eine Elektrofachkraft; wann sie kommt, klären wir untereinander.

Das hängt an ihrem Zustand. Trockene, formstabile Mineralwolle, die satt im Feld sitzt, kann liegen bleiben und wird ergänzt. Heraus muss sie, wenn sie zusammengesackt ist und oben im Sparrenfeld ein Luftspalt steht, wenn sie einmal nass war oder wenn Marder darin gearbeitet haben – das riecht man meist, bevor man es sieht. Fehlt darunter eine funktionierende luftdichte Ebene, bringt Ergänzen ohnehin wenig, weil die Feuchte weiter durchzieht. Was herauskommt, geht getrennt in den Container; den Aufwand dafür sehen Sie im Angebot.

Wird von außen gedämmt, ist das Dach offen, und dann richtet sich der Termin nach dem Wetterbericht, den wir am Vorabend anschauen. Aufgemacht wird morgens, und am Nachmittag ist die Fläche wieder zugedeckt; reicht es einmal nicht, wird die Stelle abends abgeplant. Nasser Dämmstoff trocknet im geschlossenen Aufbau nicht mehr aus, deshalb bleibt bei Dauerregen oder Frost alles zu und wir hängen den Tag hinten an. Von innen ist das Wetter egal. Im Winter machen wir deshalb meistens innen weiter und heben die offene Fläche für den Sommer auf.

Wir sind im gesamten Großraum Stuttgart unterwegs, unter anderem in Bietigheim-Bissingen, Ostfildern, Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen und Backnang. Alle Orte stehen im Einsatzgebiet.

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