Photovoltaik aufs Dach: Kosten, Ertrag & lohnt sich das?
Kurz-Antwort
Eine PV-Anlage mit Speicher kostet 2026 für ein Einfamilienhaus typischerweise 14.000 bis 20.000 € (rund 1.500 €/kWp plus Speicher). Die Einspeisevergütung liegt 2026 bei etwa 7,8 ct/kWh (Überschusseinspeisung) bzw. 12,35 ct/kWh (Volleinspeisung). Weil der selbst genutzte Strom heute mehr wert ist als die Einspeisung, lohnt sich PV vor allem über einen hohen Eigenverbrauch – die Anlage amortisiert sich meist in 9–12 Jahren.
Was kostet eine PV-Anlage 2026?
| Anlagengröße | Richtpreis (mit Speicher) |
|---|---|
| 5–6 kWp (kleines EFH) | ca. 12.000–16.000 € |
| 8–10 kWp (typisches EFH) | ca. 15.000–20.000 € |
| 12 kWp+ (großes Dach) | ab ca. 20.000 € |
Grobe Faustwerte: rund 1.500 €/kWp für die Anlage und 400–800 €/kWh für den Speicher (Tendenz fallend). Enthalten sind Module, Wechselrichter, Montage und Anmeldung.
Lohnt sich Photovoltaik noch?
Ja – aber die Logik hat sich verschoben: Früher zählte die Einspeisevergütung, heute zählt der Eigenverbrauch. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den teuren Netzstrom (oft 30+ ct/kWh), während die Einspeisung nur ~8 ct bringt. Wer viel Strom tagsüber nutzt (Homeoffice, Wärmepumpe, E-Auto, Speicher), für den lohnt sich PV klar.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026?
Für Anlagen bis 10 kWp gelten 2026 rund 7,8 ct/kWh bei Überschusseinspeisung und 12,35 ct/kWh bei Volleinspeisung. Die Sätze sinken halbjährlich leicht und werden bei Inbetriebnahme für 20 Jahre festgeschrieben.
PV mit oder ohne Speicher?
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich (von grob 30 % auf 60–70 %), kostet aber zusätzlich. Er lohnt sich vor allem, wenn Sie abends/nachts viel Strom brauchen. Ob mit oder ohne Speicher hängt von Verbrauchsprofil und Budget ab – wir rechnen es ehrlich durch.
Photovoltaik zusammen mit der Dachsanierung
Der beste Zeitpunkt für PV ist gemeinsam mit der Dacheindeckung: Das Gerüst steht, die Statik wird ohnehin geprüft, und die Anlage wird sauber und dicht integriert (auf Wunsch als in die Eindeckung integrierte Lösung). So sparen Sie Gerüst- und Anfahrtskosten und haben einen Ansprechpartner für Dach und Anlage.
Wann amortisiert sich die Anlage?
Bei gutem Eigenverbrauch amortisiert sich eine PV-Anlage typischerweise in 9–12 Jahren – bei einer Lebensdauer der Module von 25+ Jahren. Danach produzieren Sie viele Jahre günstigen eigenen Strom.
Fachlich geprüft von Klotz Bedachungen
Fachbetrieb, eingetragen bei der Handwerkskammer Region Stuttgart · seit 2002. Preisangaben sind Richtwerte (Stand: Januar 2026) und ersetzen kein individuelles Angebot.
Häufige Fragen. Kurz beantwortet.
Für ein Einfamilienhaus mit Speicher meist 14.000–20.000 €, also rund 1.500 €/kWp plus Speicherkosten.
Ja, vor allem durch hohen Eigenverbrauch. Selbst genutzter Strom spart deutlich mehr, als die Einspeisung vergütet wird.
Etwa 7,8 ct/kWh bei Überschusseinspeisung, rund 12,35 ct/kWh bei Volleinspeisung – für 20 Jahre festgeschrieben.
Ja, das ist am wirtschaftlichsten: gemeinsames Gerüst, geprüfte Statik, dichte Integration, ein Ansprechpartner.
Bei gutem Eigenverbrauch meist nach 9–12 Jahren.
Was kostet Ihr Dach konkret?
In 90 Sekunden zur unverbindlichen Einschätzung über den Kostenrechner – oder direkt zum kostenlosen Vor-Ort-Termin mit schriftlichem Festpreis.
